Fitness im Alltag: Fit bleiben mit dem Rad

Fitness – fit bleiben mit dem Radfahren

Radfahren macht nicht nur Spaß, es hält euch fit und ist zudem sehr umweltfreundlich. Doch wie lange sollte man täglich in die Pedale treten, um tatsächlich seine Fitness zu verbessern?

Hierfür gibt es keine Faustregel. Schon kurze konstante Strecken, wie den alltäglichen Arbeitsweg mit dem Rad zu fahren, können viel zu eurer Fitness beitragen. Keiner muss von heute auf morgen zum Profi-Radfahrer mutieren oder sich ein neues teures Bike kaufen. Wichtig ist nur, wer täglich im Straßenverkehr unterwegs ist, sollte ein sicheres, verkehrstüchtiges Fahrrad besitzen. Dazu zählen gute Lichter, leuchtende Katzenaugen, eine Klingel und natürlich gute Bremsen. Zu eurer eigenen Sicherheit solltet ihr immer einen Fahrradhelm tragen. Wenn all diese Voraussetzungen gegeben sind, spricht nichts weiter dagegen um die Challenge "Mit dem Rad zur Arbeit" anzutreten!

Wie wirkt sich das Radfahren auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus?

Radfahren ist gesund – das ist kein Geheimnis. Besonders eure Atemwege profitieren vom Radfahren! Durch das tiefe einatmen füllt sich eure Lunge gleichmäßig mit viel Sauerstoff und die Atemmuskulatur wird durch die dauerhafte Bewegung gestärkt. Versucht also, soweit es geht durch Wälder oder Wiesen zu fahren, hier ist der Sauerstoff besonders in der Früh spürbar gesund! Am Wochenende oder in den Ferien empfehlen wir Fahrradtouren in die Berge, zu Seen oder wer es abenteuerlich will, mit einem Downhill-Bike durch tiefe Wälder. Es ist nicht nur der Fun-Faktor und das Adrenalin was euch antreibt, euer ganzer Körper profitiert von den neuen Fitness-Maßnahmen. Auch euer Herz bleibt durch das Fahrradfahren fit. Durch die körperliche Anstrengung wird mehr Blut durch den Körper gepumpt und die Frequenz des Herzschlages wird reduziert. So entsteht nicht nur eine bessere Durchblutung des Herzmuskels und der Arterien, es wird auch ein größeres Schlagvolumen produziert.

Unser Tipp: Besorgt euch eine Pulsuhr, so habt ihr euren Puls jederzeit im Blick und könnt regelmäßige Auswertungen durchführen.

Ist Fahrradfahren gelenkschonend?

Ja, besonders Gelenken an Knien, Hüften oder im Schulterbereich tut ihr mit dem Fahrradfahren einen riesen Gefallen. Die gleichmäßige kreisförmige Bewegung der Beine während dem treten, fördert den Sauerstoffgehalt der Knorpel in den Gelenken. So könnt ihr beispielsweise fiesen Krankheiten wie Arthrose vorbeugen. Der kontinuierliche Aufbau der Beinmuskulatur sorgt nicht nur für einen durchtrainierten Body, er entlastet zusätzlich wichtige Gelenke und Knochen.

Radsport trainiert allerdings nicht nur eure Beinmuskulatur. Es stecken viel mehr Fitness-Skills in den zwei Rädern! Eure Muskeln am Rücken und Bauch sorgen dafür, den ganzen Körper zu stabilisieren. Durch das Fahren auf unterschiedlichem Terrain werden Erschütterungen durch Wurzeln oder Steine verursacht. Diese werden von der Rücken- und Bauchmuskulatur gedämpft und aufgefangen während Schultern und Arme am Lenker abgestützt sind.

Ab welchem Alter ist regelmäßige Bewegung besonders wichtig und wie hart sollte trainiert werden?

Ab dem 30. Lebensjahr ist regelmäßige Bewegung fast schon ein Muss: Sogenannte degenerative Prozesse verwandeln Muskelmasse in Fett. Wer hingegen die Muskeln kräftigt, bewahrt sich nicht nur sein straffes Äußeres, sondern sorgt auch für einen wertvollen Schutz für Knochen, Gelenke und Muskeln. Wer mit dem Rad fit bleiben will, muss es mit dem Training nicht übertreiben. Laut Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) solltet ihr fünfmal pro Woche 30 Minuten Bewegung einplanen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Bereits 10 Min. tägliches Fahrradfahren weist eine verbesserte Durchblutung im Körper auf, bei ca. 20 Min. hat auch schon das Immunsystem was davon und ab ca. 50 Min. Fahrradfahren wird der Stoffwechsel angeregt.

Leichte Touren wie der Zöbernbach Radweg von Kirchschlag bis nach Zöbern ist mit 16 km die perfekte Einsteigertour um sich an das Fahrradfahren zu gewöhnen. Wer wenig Übung im Radsport hat, wird sein Gesäß bereits nach wenigen Kilometern spüren.

Unser Tipp: Besorgt euch eine gut gepolsterte Radhose. Sie sind super bequem und für den Anfang optimal um sich an das Radfahren zu gewöhnen.

In unserem Repertoire finden auch Profi-Sportler anspruchsvolle Routen. Ihr könnt beispielsweise über ein Wochenende nach Tirol fahren und die Gegend rund um Paznaun erkunden. Die faszinierende Gebirgswelt der Silvretta-, Samnaun- und Verwallgruppe machen Paznaun zur Bike-Destination schlechthin. Wer gerne mal ein anderes Bike testen möchte, kann sich in unserem Bike-Verleih für jeden Anlass ausleihen und Probefahren.

Die richtige Ernährung um fit zu bleiben

Fit und trainiert bleiben allein mit Radfahren? Das ist eine große Herausforderung! Wer ungesund isst und nicht genügend Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt, der wird auch mit dem umfangreichsten Sportprogramm keinen gesunden, durchtrainierten Körper bekommen. Kombiniert eure Fitnesseinheiten mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wir raten euch, vor der Arbeit ausgiebig Zuhause zu frühstücken. Beispielsweise könnt ihr euch eine Schüssel Porridge mit frischem Obst und Chiasamen zubereiten. Eingerührt in Naturjoghurt und einem Schuss Honig ist das Frühstück nicht nur lecker, es stärkt euch für den ganzen Tag. Grundsätzlich sorgen eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Thunfisch, Handkäse, Haferflocken, Kichererbsen oder Erdnüsse für soliden Muskelaufbau.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte sich ein Speiseplan, ganz egal ob für Profisportler oder Freizeitsportler, wie folgt zusammensetzen:

  • viel Flüssigkeit (mind. 2-3 Liter am Tag)
  • viele Kohlenhydrate
  • wenig Fett
  • ein ausgewogenes Eiweißangebot
  • eine hohe Nährstoffdichte
  • gesunde Zwischenmahlzeiten

Kombiniert ihr diesen Speiseplan mit ausreichend Obst und Gemüse liefert ihr eurem Körper alle wichtigen Nährstoffe, die für eine ausgewogene und gesunde Ernährung stehen.

Wie integriert man das Fahrrad fahren in den Alltag? 

Radfahren lässt sich im Gegensatz zu anderen Sportarten prima in den Alltag integrieren. Spart euch gerade in den Sommermonaten das überfüllte Fitness-Studio! Mit dem richtigen Fahrrad-Zubehör und dem perfekten Bike habt ihr keinen inneren Schweinehund mehr zu bekämpfen. Legt alltägliche Wege wie Einkaufen, Freunde besuchen, oder zur Arbeit fahren ab jetzt mit dem Fahrrad zurück. So integriert ihr eure Trainingseinheiten ideal in den Alltag und habt kein Motivationsproblem mehr. Kurze Strecken dauern meist mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln länger als mit dem Rad. Ihr tut nicht nur euch und eurer Fitness einen Gefallen, auch die Umwelt dankt es euch!