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Rückblick auf die olympischen Winterspiele 2018

Die olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind abgeschlossen. SPORT 2000 rent lässt das wichtigste Wintersportereignis nochmal Revue passieren.

Abschluss der olympischen Winterspiele
(c) Olympic Team Austria

Der Abschluss der olympischen Winterspiele in Pyeongchang

Am 25. Februar gingen die olympischen Winterspiele in Pyeongchang mit Pauken und Trompeten zu Ende. Eine fulminante Lichtershow und koreanische Popklänge untermalten den Abschluss der friedlichen Winterspiele. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, bezeichnete sie als "Spiele der neuen Horizonte" und lobte den gemeinsamen Einmarsch der Athleten aus Nord- und Südkorea als wegweisenden Akt für eine friedlichere Zukunft der beiden Nationen. "Ihr habt gezeigt, wie der Sport Brücken bauen kann", betonte Bach in seiner Rede zum Abschluss des 17-tägigen Großereignisses. Damit sorgte er für einen der emotionalsten Momente während der Feierlichkeiten. Für die Sportler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz waren es diesmal sehr erfolgreiche Winterspiele, wie der Medaillenspiegel beweist.

(c) Olympic Team Austria

Österreich als beste Alpin-Nation

Mit 105 Athleten reiste die österreichische Olympia-Mannschaft in Korea an und schloss die Spiele in Pyeongchang als beste Ski-Alpin-Nation ab. Der beste Skiläufer war Marcel Hirscher, der nicht nur im Super-G, sondern auch im Riesenslalom Gold erzielte. Auch Matthias Mayer steuerte mit einer Goldmedaille im Super-G zum Gesamterfolg bei. Bei den Damen erreichte Anna Veith im Super-G Silber und im Slalom fuhren Katharina Gallhuber und Michael Matt auf die dritte Position des Treppchens. Somit erzielte Österreich mit sieben Medaillen die höchste Anzahl im Ski Alpin und hängte damit die Schweiz und Schweden in der Rangliste ab. Aber auch bei den Snowboardern konnten Erfolge abgesahnt werden. Anna Gasser erzielte im Big Air die ersehnte Goldmedaille. In der nordischen Kombination kamen noch zwei Bronze-Medaillen dazu und im Rodeln Silber und Bronze. Insgesamt belegten die Österreicher somit mit 14 Medaillen Platz 10 im Medaillenspiegel.

Erfolgreiche Winterspiele für Deutschland

Die deutschen Sportlerinnen und Sportler haben die Zuschauer in Pyeongchang überrascht. In 102 Wettbewerben haben sie insgesamt 31 Medaillen gewonnen. Davon waren es 14 Gold-, 10 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Somit sicherte sich die Mannschaft den zweiten Platz im Gesamtspiegel gleich hinter Norwegen. Auf Platz 3 landete Kanada mit 29 Medaillen. Das deutsche Team überzeugte beispielsweise mit Laura Dahlmeier im Biathlon Sprint und Verfolgung über 10 km der Damen und Arnd Pfeiffer im Biathlon Sprint über 10 km der Herren. Andreas Wellinger wiederum gewann im Skispringen auf der Normalschanze die Goldmedaille. Im Mannschaftsrodeln siegte das Team um Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt. Geisenberger überzeugte zudem bei den Rodlerinnen im Einsitzer und im Doppelsitzer bei den Herren gewann das Team bestehend aus Wendl und Arlt.

Rekord-Delegation der Schweiz auf Platz 8

Mit einer Rekordzahl von 171 Athleten kämpfte das Team aus der Schweiz um Gold. Schon 2014 in Sotschi stellten die Schweizer eine Delegation von 163 Athleten, die sie in diesem Jahr nochmals übertrumpften. Für den Langläufer Dario Cologna war der Sieg nach vier von Verletzungen gezeichneten Jahren eine große Erleichterung und mitunter einer der emotionalen Höhepunkte der olympischen Winterspiele. Im Ski Alpin gewann Michelle Gisin in der alpinen Kombination und bei den Snowboardern siegte Nevin Galmarini im Parallel-Riesenslalom. Für Silber hat es unter anderem im Slopestyle, im Skicross und jeweils im Ski Alpin Slalom der Männer und Frauen gereicht. Insgesamt erreichten die Schweizer 5 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen. Sie landeten somit auf Platz 8 im Gesamtmedaillenspiegel. Damit waren die Winterspiele 2018 ein noch nie da gewesener Erfolg für die Schweizer.

Doping-Skandal der russischen Mannschaft

Auch in diesem Jahr sind die olympischen Spiele nicht ohne Skandale ausgekommen. Am meisten diskutiert wurden wohl die Doping-Fälle der russischen Mannschaft. Bereits 2014 wurden in Sotschi diverse Athleten positiv auf Doping getestet und die russische Mannschaft musste aus diesem Grund dieses Jahr unter neutraler Flagge in die Eröffnungsfeier einlaufen. Auch diesmal mussten Athleten aufgrund der bestätigten Einnahme von leistungsfördernden Substanzen das olympische Dorf verlassen. Die Vorfälle führten dazu, dass Russland auch bei der Abschlussfeier nicht unter der eigenen Flagge antreten durften. Dennoch wurde die allgemeine Suspendierung des russischen olympischen Komitees nun endgültig aufgehoben.

(c) Olympic Team Austria

Neben diesen Tatsachen waren die olympischen Winterspiele in Pyeongchang aber wieder ein Feuerwerk an positiven Emotionen. Die Sportler sind mittlerweile alle wieder in ihren Heimaten angekommen und die letzten Interviews und Siegesfeiern sind ebenfalls durchstanden. Nun heißt es erstmal wieder zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Die nächsten Winterspiele finden 2022 in Peking statt. Wer nicht so lange warten kann, dem seien die Paralympics von
9. März bis 18. März ans Herz gelegt. Auch hier kann man gespannt sein, welche Erfolge Österreich, Deutschland und die Schweiz erzielen werden. SPORT 2000 rent drückt natürlich alle Daumen für die Sportler und Sportlerinnen.