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Das SPORT 2000 rent Ski-ABC der (un)nützen Fachbegriffe

Skilexikon für Skifahrer SPORT 2000 rent
© SPORT 2000: Ralph Fischbacher

Ganz gleich ob Fachbegriff, Jugendsprache oder Anglizismus – auf den Pisten hört man immer mehr Begriffe, die es so vor einiger Zeit noch nicht gab. Oder haben Sie schon von der Sharp Crew, dem Face Plant und dem Z-Wert gehört? Und was versteckt sich hinter den Begriffen Chill-House, Abkristeln und Daffy?

Wir klären auf, mit unserem SPORT 2000 rent Ski-ABC der (un)nützen Fachbegriffe - zum Teil mit einem kleinen Augenzwinkern! Damit Sie beim nächsten Ski- oder Snowboardausflug mit Ihrem exzellentem Fachwissen alle anderen verblüffen können.

Das kleine SPORT 2000 rent Ski-ABC

A wie Après Ski
Après Ski kommt aus dem französischen und bedeutet “nach dem Skifahren”. Für die meisten Wintersportler gehört eine rauschende Après Ski Party, mit lauter Musik, feiern und leckeren Drinks, zum Ausklang eines gelungene Wintersportages einfach dazu.

A wie Aper
Der Begriff „Aper“ wird sowohl im bayerischen, als auch österreichischen Raum als Bezeichnung einer “schneefreien” Fläche im Zusammenhang und als Gegenteil von verschneiten Flächen verwendet.

B wie Beginner-Line
Die Beginner-Line ist ebenso, wie die Medium, die Pro, die Jib und die XL-Kicker Line in großen Fun-Parks zu finden, in denen Rampen, Pipes u.v.m. integriert sind. Diese Hindernisse befinden sich je nach Schwierigkeitsgrad in den unterschiedlichen Lines und sind mit Ski und Snowboards sowie waghalsigen Sprüngen zu überwinden.

B wie Bodycarve
Der Begriff Bodycarve wurde von Walter Kuchler geprägt und ist Ausdruck für eine extremen Carving Schwung. Beim Bodycarve ist nur noch der Innen-Ski im Schnee, der äußere Ski quasi in der Luft.

C wie Chill-House und Chill-Area
Als Chill-House kann jede gute Skihütte bezeichnet werden und als Chill-Area der Bereich vor der Hütte, in dem man sich gemütlich in einen Liegestuhl legen und die Sonnenstrahlen genießen kann.

D wie Duffy
Als Duffy wird der Strecksprung beim Skifahren bezeichnet, bei dem man mit den Beinen eine Schrittbewegung in der Luft macht (Quergrätsche).

E wie Einfädeln
Nicht verwechseln: Das Einfäden hat nichts mit Omas Nähkasten zu tun. Der Begriff kommt vom Skifahren und bedeutet, dass die Slalomstange zwischen die Beine/Ski gerät. Dies passiert hauptsächlich in der Disziplin Slalom. Eigentliches Ziel ist es, die Stange mit beiden Beinen zu umfahren. Denn sonst heißt es: Disqualifikation.

E wie Einkehrschwung
Dieser Schwung findet abseits der Piste statt und bezeichnet das „zur Hütte“ fahren, um eine Pause einzulegen.

F wie Face Plant
Der sogenannte “Face-Plant” ist einer der wohl unschönsten Stürze, die beim Skifahren bzw. Snowboardfahren passieren können. Hier landet man mit dem Gesicht zuerst im Schnee.

F wie Flex
Der Flex beschreibt die Härte/Durchbiegung des Skis. Mit diesem Punkt kann die Sportlichkeit eines Skis bestimmt werden. Info: Je härter der Flex, desto sportlicher, je weicher, desto komfortabler ist ein Ski.

G wie Grounding
Beim Grounding bringen Sie Ihren Körperschwerpunkt näher als üblich zum Boden. Gerade bei extremen Carving Schwüngen spricht man vom Grounding, wenn das eigene Becken seitlich zum Hang abgesenkt wird.

Grounding - Skilexikon von SPORT 2000 rent

H wie Helikopter
Wenn beim Skifahren vom Helikopter gesprochen wird, handelt es sich nicht um einen Hubschrauber, sondern einen Strecksprung, bei dem sich der Skifahrer rund 360 Grad um seine Längsachse dreht. Die Skier drehen sich dabei wie die Rotorblätter eines Helikopters.

I wie Innenski
Häufig hört man im TV bei Skirennen vom "Innenskifehler". Dieser ist der wohl am häufigsten genannte Grund für Fehler, Stürze oder Ausfälle eines Ski-Rennläufers. Als Innenski wird jener Ski bezeichnet, der beim Fahren einer Kurve "innen" liegt. Wird der Innenski bei einer Kurvenfahrt zu stark belastet, gerät der Skiläufer aus dem Gleichgewicht. Er rutscht für gewöhnlich weg.

J wie Jury
Die Jury trifft Entscheidungen, wie bspw. Startverschiebungen, Rennabsagen, etc. Die (Renn-)Jury besteht aus dem Renndirektor (auch Schiedsrichter genannt) und seinem Stellvertreter, dem technischen Delegierten der FIS, dem Rennleiter, zwei Verbindungstrainer sowie dem Start- und dem Zielrichter.

J wie Jethose
DAS Musthave in den 80er Jahren war die eng anliegende Skihose mit Elastan-Anteil. Nachdem die Mode angesagte Trends der letzten Jahrzehnte immer wieder einmal aufleben lässt, sieht man auch heutzutage noch Wintersportler in Jethosen.

K wie Kompaktschnee
Beim Kompaktschnee handelt es sich in der Regel um Kunstschnee. Kompakt steht in diesem Fall für die Verdichtung des Schnees, die gerade bei künstlich erzeugtem Schnee häufig höher ist, als bei Naturschnee. Grundsätzlich sind Pisten aus Kompaktschnee robuster als Neuschneepisten.

N wie New School
Unter New School versteht man das gleiche wie unter Freestyle bzw. Freeriden. Dazu gehören besonders waghalsige Sprünge, die in der Regel in Snowparks ausgeführt werden.

O wie Obstacles
Obstracles ist die englische Übersetzung für Hindernisse. Diese sind in nahezu jedem größeren Skigebiet im Fun-Park zu finden und müssen mit Ski und Snowboards überwunden werden.

P wie Pistensau
Als Pistensau wird in der Regel ein männlicher Skifahrer bezeichnet, der durch seinen rücksichtslosen Fahrstil und häufig auch fehlende technische Fähigkeiten auffällt. Die Spezies der Pistensau gibt es in seltenen Fällen auch unter den Skifahrerinnen.

Q wie Querstellen
Das große Ziel ist es immer einen feinen Schwung in den Schnee zu setzen, ohne dass es staubt. Hin und wieder kann es aber vorkommen, dass ein Wintersportler kurz querstellen muss, um Geschwindigkeit herauszunehmen, einem Hindernis auszuweichen oder die Ideallinie wieder zu finden.

Querstellen erklärt im Skilexikon von SPORT 2000 rent

R wie Rail Yards
Rail Yards finden sich in allen größeren Fun-Parks, in denen Ski und Snowboard Fahrer ihre Tricks und Sprüngen ausführen können. Es handelt sich um die Stange, auf der man mit Skier und Board gleiten und seine Tricks ausführen kann.

R wie Rebound
Rebound bezeichnet das Rückfedern des Skis nach einer Kurve. In der Kurve wird der Ski durchgebogen (gespannt wie ein Bogen) und bei der Entlastung am Kurvenende folgt der Rückprall des Skis in die Ausgangsposition. Je stärker ein Rebound ist, desto sportlicher ist der Ski, demnach lässt sich der Ski umso komfortabler fahren, je schwächer der Rebound ist.

R wie Rocker
Rocker ist eine Bauweise mit dem Ziel die Drehfreudigkeit des Skis zu verbessern, ähnlich dem Servolenkungseffekt. Er beschreibt für Pistenski eine verlängerte Schaufelaufbiegung, die bereits am breitesten Punkt des Skis beginnt und bis in die Skispitze reicht.

S wie Sandwich-Bauweise
Bei der Sandwich-Bauweise werden verschiedene Werkstoffe, wie etwa Holz, Metall, Carbon oder Glasfasergelege sinnbildlich, wie bei einem Sandwich die einzelnen Zutaten, übereinander gestapelt und bei hohem Druck und Hitze miteinander verpresst.

S wie Sidecut
Sidecut beschreibt die Taillierung bzw. die Maße des Skis. Die Taillierung gibt Auskunft für welche Schwungradien der Ski konzipiert wurde. Beispiel: 129-81-109 (mm) ist der Sidecut für einen All Mountain-Ski. 

S wie Sidewall
Sidewall bezeichnet die Seitenwange des Skis. Diese sorgt für die Langlebigkeit des Skis und ist für die Dämpfung der Kante verantwortlich.

Sidewall im Skilexikon erklärt von SPORT 2000 rent

S wie Sharp Crew
Sharp Crew steht umgangssprachlich und mit einem kleinen Augenzwinkern als Anglizismus für die Pistenarbeiter, die jeden Abend die Pisten auf Vordermann bringen.

S wie Set-up
Als Set-Up wird die Pistenpflege durch die Sharp Crew bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen englischen Anglizismus, der sich in der Jugendsprache etabliert hat.

T wie Torsionssteifigkeit
Wie stark sich ein Ski um die Längsachse verdreht, wenn er in der Kurve gefahren wird, wird mit dem Fachausdruck Torsionssteifigkeit beschrieben. Je höher die Torsionssteifigkeit, desto exakter hält der Ski die Spur, aber desto weniger Fahrfehler verzeiht der Ski.

T wie Twister
Als Twister wird ein Strecksprung beim Skifahren bezeichnet, bei dem der Ski um 90 Grad zur Sprungrichtung quergestellt wird. Dabei muss auch der Oberkörper entsprechend gegengedreht werden.

V wie Vertikale
Als Vertikale werden direkt nacheinander gesteckte Tore bei einem Slalom bezeichnet, die im Gegensatz zu den meisten Toren nicht in einer horizontalen Linie gesetzt werden.

V wie Verbundskipass
Ski amadé, Dolomiti Superski und Tirol Snow Card sind nur ein paar der vielen bestehenden Zusammenschlüsse von Skigebieten. Damit wird einem bestimmt nicht langweilig und kann auf Skiern oder Board viele abwechslungsreiche Pisten mehrerer Skigebiet erkunden.

W wie Windgangeln
Als Windgangeln werden die Muster auf der Schneedecke bezeichnet, die durch Windeinwirkungen entstehen. 

W wie Woodcore
Woodcore ist der englische Begriff für Holzkern und ist das Herz des Skis. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen z.B. Voll- oder Teil-Holzkern. Seine Zusammensetzung oder Bauform beeinflusst die Fahreigenschaften.

W wie Whiteout
Whiteout beschreibt ein meteorologisches Phänomen. Das Ergebnis dieses Wetterphänomens ist ein nahtloses Weiß. Die Grenzen zwischen Piste und Horizont, zwischen ebener Fläche und Schneehaufen verschwimmen.

X wie XL-Kicker
Als ein XL-Kicker wird ein Hindernis im Fun-Park bezeichnet. Ein Kicker ist eine Art Schneeschanze, die speziell für Sprünge und Tricks mit Ski und Snowboards nur aus Schnee gebaut wird. Ein XL-Kicker ist also ein besonders großer Kicker aus Schnee.

Y wie Y-Achse
Die Y-Achse ist die Höhendifferenz auf einer Piste. Damit kann bspw. das Pistengefälle berechnet werden. Dafür teilt man die Höhendifferenz (Y-Achse) 
durch die horizontale 
Distanz (X-Achse) und rechnet dies mal 100. Der «Lange Zug» in Lech Zürs am Arlberg ist ­offenbar die steilste präparierte Piste der Welt. Am Start gibt es 142 % Gefälle (auf 100 Meter waagerechte Distanz geht es 142 Meter runter).

Y wie Yeti
Jeder kennt die Legende vom Schneemenschen „Yeti“, aber keiner hat ihn je gesehen. Ob es ihn wirklich gibt? Wir wissen es nicht und raten demnach „Augen auf in den Bergen!“

Z wie Z-Wert
Beim Z-Wert handelt es sich um den Auslösewert, der bei jeder Ski-Sicherheitsbindung individuell vom Fachmann eingestellt werden muss, und dafür sorgt, dass sich die Ski-Bindung bei einem Sturz automatisch öffnet.

 

Sie haben noch weitere Begriffe, die unbedingt in unser Ski-Lexikon gehören, dann schreiben Sie uns an.