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Der weisse Rausch in Sankt Anton 2018

Der weisse Rausch zählt zu den spektakulärsten Skirennen, bei dem sich Teilnehmer aus aller Welt die Piste runterstürzen. SPORT 2000 rent stellt die Kultveranstaltung vor.

Der weisse Rausch – auf den Spuren des Mythos

Für den Ursprung der Veranstaltung muss man im Kalender weit zurückgehen – bereits im Jahr 1931 erschien der Filmklassiker "Der weisse Rausch – neue Wunder des Schneeschuhs" auf der Kinoleinwand. Die Hauptrollen spielten die österreichische Skilegende Hannes Schneider und die deutsche Schauspielerin Leni Riefenstahl. Diese spielte ein junges Mädchen, die mithilfe ihres Skilehrers bei einem Winterurlaub am Arlberg ein Skirennen gewinnt. Im darauffolgenden Jahr stellen die beiden das gejagte Paar bei einem Fuchsjagd-Rennen dar, das überwiegend von zwei aus dem Rennen bekannten Rivalen verfolgt wird. Insgesamt sind jedoch knapp 40 Skifahrer hinter dem Fuchspaar her. Aufgrund der Tollpatschigkeit der Fuchsjäger gelingt es dem Fuchspaar immer wieder, den Verfolgern zu entkommen. Eine lustige Komödie, die nicht nur aufgrund der faszinierenden Landschaftsaufnahmen vom Arlberg allgemeine Begeisterung in der Filmbranche hervorrief.

Eine spektakuläre Jagd mit einem Skipionier des 20. Jahrhunderts in einer traumhaften Winterlandschaft – eine Legende war geboren. Seither fiebern zahlreiche Wintersportler dem anspruchsvollen Rennen entgegen, bei dem die Valluga bezwungen werden muss, ein wahres Ungeheuer und mit 2809 Metern der höchste Berg des Arlberggebiets. Mit insgesamt 350 Pistenkilometern und 88 Liftanlagen bietet die Skiregion, die aus den Orten Stuben beziehungsweise Warth und Sankt Anton erreichbar ist, Fahrspaß für Jung und Alt.

Das härteste Skirennen der Welt?

Start des weissen Rausches ist auch am 21. April 2018 wieder an der Bergstation Vallugabahn I auf knapp 2600 Metern über dem Meeresspiegel. 555 Skibegeisterte aus der ganzen Welt stürzen sich in einem Massenstart in das neun Kilometer lange Rennen, das in der Talstation Galzigbahn in der Ortschaft Sankt Anton am Arlberg ihren krönenden Abschluss findet. Die weiteren Stationen des Streckenverlaufs sind das Valfagehrjoch, die Ulmerhütte und das Moos. Beim weissen Rausch heißt es Zähne zusammenbeißen und mit Vollgas die Piste runterzufetzen. In den zu absolvierenden neun Kilometern wird eine Höhendifferenz von insgesamt 1341 Metern überwunden — mit einer durchschnittlichen Neigung von ganzen 17 Prozent! Doch es geht nicht ausschließlich steil bergab, die Teilnehmer müssen im Laufe des Rennens auch einen Aufstieg von 37 Metern absolvieren. Die Oberschenkel brennen, die Lunge ringt nach Luft. Spätestens beim Aufstieg stoßen die Teilnehmer an ihre absoluten Grenzen.

Die Bestzeit beim weissen Rausch liegt bei 8 Minuten und 14 Sekunden und wir fragen uns: wird sie dieses Jahr geknackt? Aufgestellt wurde sie im Jahr 2011 von Paul Schwarzacher. Willkommen sind nicht nur Teilnehmer auf zwei Renn-Brettern, sondern auch Snowboarder, Langläufer und Telemarker. Das Ziel der schnellsten Sportler ist nicht nur eine Zeit unter 9 Minuten, sondern auch eine heile Ankunft in der Talstation. Schrille Outfits und Spaß inklusive. Die durchschnittliche Zeit der Teilnehmer liegt zwischen 11 und 18 Minuten.

Der weisse Rausch — Zeitplan der Veranstaltung

Das Nenngeld zur Teilnahme beträgt 45 Euro. Darin enthalten sind ein Geschenk für alle Finisher und eine Teilnahme an der Pastaparty im Galzigrestaurant ab 13 Uhr des Renntages. Der Skipass ist im Startgeld jedoch nicht enthalten und muss daher extra erworben werden. Die Startnummern können bereits am Vorabend von 18 bis 20 Uhr oder am Tag des Rennens von 8.30 bis 12 Uhr persönlich abgeholt werden. Aber Achtung: es gibt nur 555 Startplätze.

Die unterschiedlichen Startgruppen aus Ski Alpin, Telemark, Monoski, Kurzski und Snowboard gehen am 21. April 2018 ab 17 Uhr in Blöcken in das Rennen. Genau dann, wenn die Lifte für die regulären Skifahrer schließen, wird es also richtig spannend. Der Wertungsschluss ist um 18.30 Uhr, die Siegerehrung findet um 19 Uhr statt. Die Sieger aus den Startgruppen können sich auf Preisgelder von insgesamt 1900 Euro und Pokale freuen. Im Anschluss bringt die weisse Rausch Party bei der Talstation Rendlbahn die Veranstaltung zu einem feucht-fröhlichen Ende.

Der weisse Rausch ist übrigens die erste Disziplin des Arlberg Adlers, ein alpiner Triathlon bestehend aus Skifahren, Laufstrecke und Bike Marathon. Dieser Triathlon zieht sich über fünf Monate in den Sommer hinein. Nach dem weissen Rausch findet am 21. Juli 2018 der Arlberger Jakobilauf statt, ein Halbmarathon über knapp 21 Kilometer. Den Abschlusswettbewerb des Arlberg Adlers stellt der Arlberger Bike Marathon dar, ein hartes Rennen über 36 Kilometer mit anspruchsvollen Anstiegen und schweißtreibenden Abfahrten. Die Finisher aller drei Veranstaltungen der weisse Rausch, Jakobilauf und Bike Marathon werden mit dem offiziellen Geschenk des Arlberg Adlers geehrt und dürfen sich mit Überwindung, Kraft und Mut schmücken.

Jugendliche und Kinder aufgepasst – Mini Weisser Rausch

Für alle angehenden Rennfahrer gibt es die Möglichkeit, dieselbe Strecke wie die Erwachsenen zu bezwingen. Beim Mini Weissen Rausch können Jugendliche ab 16 Jahren ab 16.30 Uhr starten. Los geht es bei der Pistenfahrzeuggarage Habri oberhalb der Sennhütte. Ganz kleine Skihelden aus den Jahrgängen 2002 bis 2007 können im Rahmen des Arlberg Murmel eine verkürzte Version des Kultrennens absolvieren. Teilnehmergruppen sind die gleichen wie beim Rennen der Erwachsenen. Von Alpin Ski bis Snowboards  ist alles auf Brettern erlaubt. Die Startgelder sind hingegen mit 20 Euro deutlich geringer als beim eigentlichen Wettbewerb.

Der weisse Rausch – ein spektakuläres Kultrennen für Jung und Alt. Die weltweit beliebte Veranstaltung wird wieder zahlreiche mutige Rennfahrer und Schaulustige nach Sankt Anton am Arlberg locken. In ein paar Tagen ist es wieder soweit. Wer wird gewinnen? Wird die Bestzeit geknackt? Kommen alle Rennspezialisten heil im Ziel an? Wir, von SPORT 2000 rent, fiebern mit und wünschen allen Teilnehmern eine unfallfreie, spannende und lustige Zeit am Arlberg.

 

 

Alle Bilder: (c) Der Arlberg Adler