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Welcher Skitourentyp bist du?

Achtest du beim Bergaufgehen eher auf die Aussicht und ein gutes Gespräch? Oder ist dir wichtiger, was deine Pulsuhr anzeigt und wie flott du unterwegs bist? Und wie sieht deine Abfahrt aus? Wild and free im Gelände oder lieber als Pistenflitzer über präparierte Hänge? Der Skitourensport ist längst kein Trend mehr. Er hat sich zu einer wahren Sportart entwickelt, der immer mehr Menschen nachgehen – ob als Ausgleich zur Arbeit, ambitionierte Bergtour, Mittel zur Freeride-Line oder als Rennvariante.

Der Racer

Höher, schneller, weiter – das ist der Vollblut-Racer. Dieser Typ ordnet alles einem einzigen Ziel unter: die schnellste Zeit an den Tag zu legen. Persönliche Rekorde sollen purzeln, hunderte Höhenmeter zurückgelegt und Grenzen überwunden werden. Der eigene Atem scheint schier unendlich und das Ziel ist immer die Höchstform. Denn für jede extra Sekunde wird noch härter trainiert, effizienter gepackt und strategischer geplant. Jedes Gramm bei der Ausrüstung wird genauestens abgewogen. Und für die meisten Racer ist der Aufstieg das Entscheidende, das klassische Skibergsteigen. Die Abfahrten sind eine Belohnung oder mittel zum Zweck, um den nächsten Gipfel zu erklimmen.

Der Racer…

… strebt nach seiner eigenen Höchstform.

… geht auf Rekordjagd.

… spart jedes Gramm an Gewicht.

… trackt seine Aktivitäten.

Der Abenteurer

Dieser Typ liebt einzig und allein das Abenteuer. Genauso wie der Racer bewegt sich auch der Abenteurer gerne am Limit, jedoch eher nach dem Motto: Wild and free. Die größte Motivation ist die eigens gewählte Herausforderung und das Vordringen in neue Sphären. Seine Ausrüstung ist auf extreme Bedingungen angepasst und der Abenteurer hat nicht nur einen Plan A in petto, sondern immer einen Plan B und manchmal sogar einen Plan C. Er lebt nach dem Motto: “Rock den Berg”.

Der Abenteurer…

… überwindet gerne Grenzen.

… sucht die Herausforderung.

… ist ein Pläneschmieder.

… sagt bye bye zur Komfortzone.

Der Genießer

Die Natur spüren, einen Ausgleich finden, sich bewegen – das sind die Motive des Genießers für eine Skitour. Ihm geht es nicht um zurückgelegte Höhenmeter, um den perfekten Schnee oder wie schnell er von A nach B hinauf gelangt. Er will seinen Kopf frei bekommen, die frische Luft und den Ausblick genießen. Er ist der “klassische Tourengeher”. Ihn interessieren gemütliche Abendtouren, mit Freunden auf die Hütte oder die After-Work-Route auf den Hausberg. Für den Genießer gibt es jede Menge Anlässe, in eine Tour zu starten. Zeit spielt dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle.

Der Genießer…

… lässt die Weite wirken.

… erfreut sich an der Landschaft.

… hat keinen Stress.

… hat genug Gründe für eine Tour.

 

Der Freerider

Diesen Typ reizt das Unbekannte. Neues zu erkunden, ist das höchste der Gefühle. Hier steht ganz klar die Abfahrt im Fokus und der Aufstieg ist das Mittel zum Zweck um unberührtes Terrain zu erreichen und die einzigartige Line zu finden. Je besser die Abfahrt dann ist, desto größer ist das Freiheitsgefühl. Das Augenmerk bei der Materialwahl liegt auf Downhill-Performance, Komfort und Sicherheit.

Der Freerider…

… immer auf der Suche nach DER Linie.

… verliebt in die Abfahrt.

… schaut auf die Downhill-Performance seines Skills.

… will sich neu erfahren

 

Der gemeinsame Nenner: Die MUST KNOWs für jeden Typen

 

10 Empfehlungen des Alpenvereins für sichere Skitouren

Egal welcher Tourentyp du bist, die folgenden Empfehlungen des Österreichischen Alpenvereins gelten für jeden und dienen dazu, den alpinen Gefahren im winterlichen Gebirge wirkungsvoll zu begegnen:

1. Gesund und fit in die Berge

Skitourengehen ist ein Ausdauersport. Die wertvollen Belastungsreize für Herz, Kreislauf und Muskeln setzen Gesundheit und eine ehrliche Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass du dieses durchhalten kannst und bei Gruppentouren auf jeden Rücksicht genommen wird. Achte auf Kraftreserven für die Abfahrt.

2. Sorgfältige Tourenplanung

Karten, Führerliteratur, Internet und Experten: Diese informieren über Routenverlauf, Länge, Höhendifferenz und die aktuellen Verhältnisse. Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da Kälte, Wind und schlechte Sicht das Unfallrisiko stark erhöhen. Plane auch Alternativrouten. Informiere dich über nationale Bergrettungs-Notrufnummern (Euro-Notruf 112).

3. Vollständige Ausrüstung

Passe deine Ausrüstung den winterlichen Verhältnissen und dem Tourenziel an. Standard-Ausrüstung für den Notfall sind Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde und Schaufel, ebenso Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und Mobiltelefon. Ein Airbag-System erhöht die Überlebenschancen. Überprüfe deine Ausrüstung vor dem Start und führe ein Reparaturset mit.

4. Lawinenlagebericht

Informiere dich vor der Tour eingehend über die Lawinengefahr: Wie? Wo? Was? Achte besonders auf Informationen zur Gefahrenstufe (1–5), zu den Gefahrenstellen (wo ist es heute gefährlich?) und zu den Gefahrenmustern (was ist heute die Hauptgefahr?).

5. Lawinenrisiko abwägen

Beim Erkennen der Lawinengefahr sind dem Menschen enge Grenzen gesetzt. Stütze deine Entscheidungen daher auf strategische Methoden der Risikoeinschätzung (Reduktionsmethoden) und lerne, Gefahrenzeichen im Gelände zu erkennen. Weiche Gefahrenstellen aus und kehre im Zweifelsfall um.

 

6. Pausen und Orientierung

Flüssigkeit, Energie und Pausen sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Heiße, isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher und Wärmespender. Orientiere dich laufend („ich weiß, wo ich bin“) und beurteile vorhandene Spuren kritisch.

7. Abstände einhalten

Abstände dienen der Entlastung der Schneedecke und der Schadensbegrenzung. Entlastungsabstände von zehn Metern beim Aufstieg in Steilhängen steigern zudem den Komfort bei Spitzkehren. Bei der Abfahrt halte grundsätzlich Abstände von mindestens 30 Metern und befahre sehr steile Hänge einzeln.

8. Stürze vermeiden

Stürze bei der Abfahrt sind die häufigste Unfallursache auf Skitouren. Für die Schneedecke bedeuten sie eine große Zusatzbelastung. Gute Skitechnik und eine dem Können angepasste Geschwindigkeit reduzieren das Risiko. Ein Skihelm schützt vor Kopfverletzungen. Achtung: Absturzgefahr bei gefrorener Schneedecke und im von Fels durchsetzten Gelände!

9. Kleine Gruppen

Kleine Gruppen (bis sechs Personen) erhöhen die Sicherheit. Kommunikation mit anderen Wintersportlern und gegenseitige Rücksichtnahme verhindern gefährliche Situationen. In der Gruppe zusammen bleiben. Informiere vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.

10. Respekt für die Natur

Das Gebirge bietet einen wertvollen Freiraum zum Bewegen in einzigartiger Wildnis. Genieße diese Freiheit! Nimm Rücksicht auf Wildtiere, respektiere Schutzgebiete und betrete keine Aufforstungsflächen. Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel verwenden.

 

Der Ski – für jeden Typ gemacht

Jedem Tourengeher seine Ausrüstung: Unterschiedliche Erwartungen erfordern unterschiedliche Entwicklungen. Genau das trifft vor allem im alpinen Tourenskisport zu. Egal ob Anfänger, klassischer Tourengeher, Rennläufer oder Freetourer – jeder genießt die Herausforderung auf seine Art. Doch was sie trennt, ist, was sie eint: Individualität, befriedigt durch Technologie. Mit dem Transalp 86 Carbon von Fischer bekommt man einen sehr leichten Tourenski, der nicht nur einfach in der Abfahrt zu handeln ist, sondern ebenfalls einen einfacheren Aufstieg ermöglicht. Seine Leichtigkeit bekommt er durch Carbonfasern sowie dem Air Tec-Holzkern mit Titanalverstärkung im Bindungsbereich. Dadurch erhält er auch seine Stabilität. Der Ski eignet sich hervorragend für fitte Touren-Enthusiasten, die ihren Fokus auf gute Performance setzen. Er besticht außerdem durch seine Vielseitigkeit und Stabilität bei allen Bedingungen.

Top-Facts über den Transalp 86 Carbon 

  • Längen: 155 / 162 / 169 / 176 / 183 cm
  • Gewicht: 1195 g (169 cm)
  • Sidecut: 123 / 86 / 107 mm
  • Taillierung Skimitte: 82–89 mm
  • Radius: 18 m

Fischer Transalp 86 Carbon (UVP: € 599,99 (ski only)

Der richtige Schuh – wenn die Abfahrt das Ziel ist

Wenn Vollblut-Skifahrer auf Skitour gehen, haben sie meist zwei Dinge im Sinn: einen möglichst mühelosen Aufstieg und eine rauschende Abfahrt. Genau dafür hat Fischer die neuen Transalp-Tourenskischuhe entwickelt. Dabei wird auf noch nie dagewesene Weise das Beste aus zwei Welten vereint: die hohe Stabilität und Downhill-Power von Alpinskischuhen und das geringe Gewicht sowie die Beweglichkeit von Tourenskischuhen.

Fischer Transalp Pro

Der Transalp Pro steht an der Spitze der neuen Schuh-Serie. Mit seinem Pebax®-Rnew®-Material bringt er gerade mal 1280 g auf die Waage und ist dennoch stabil und leistungsstark wie kein anderer Skischuh dieser Kategorie vor ihm. Anspruchsvolle Runs in jedem Gelände meistert er mit kompromissloser Kraftübertragung. Mit nahezu uneingeschränkter Bewegungsfreiheit und einfachstem, einhändigen Handling bewältigt er auch lange Aufstiege effizient und kraftsparend. Für die perfekte Passform sorgen der kompakte 3D-Innenschuh und das Power Buckle-System.

Für Technik-Freaks:

  • Lace Liner: schnürbare Innenschuhe sorgen für einen besseren und kompakten Sitz in der Schale, vor allem am Rist und für einen noch besseren Fersenhalt.
  • Slider Buckle: Mit nur einem Handgriff wird die Manschette komplett geöffnet. Damit geht das Umschalten von Aufstieg auf Abfahrt schnell vonstatten.
  • Phatt Maxx Tour: Mit 45 Millimeter Breite sorgt dieser für ein perfektes Schließen der Manschette und somit für beste Kraftübertragung in der Abfahrt.
  • UVP: € 749,99

Ein Bindungs-Allrounder ohne Kompromisse

Fischer Classic ST 92

Die Bindung von Fischer überzeugt durch ihr geringes Gewicht (535 g), einfaches Handling und eine präzise Auslösemechanik. Weitere Vorteile: drei Steighilfeoptionen und Längenverstellbarkeit sowie ein einfaches Einsteigen durch Step in Side Towers.

UVP: € 459,99

Der Award-Sieger eignet sich optimal für Alpinisten, die auch gern aufsteigen

Der Völkl Rise Above 88 ist die erste Wahl für anspruchsvolle Alpinisten im hochalpinen Gelände, die Aufstiegs- und Abfahrtseigenschaften gleichwertig schätzen. In der neuen Touring-Linie von Völkl ist er mit dem 3D Radius Sidecut der vielseitigste Ski und seine Stärken liegen sowohl in der Aufstiegs- wie in der Abfahrts-Performance – ganz nach dem Motto #thisisskitouring. Nicht ohne Grund wurde er beim renommierten World-Skitest zum besten Tourenski gewählt, ist er doch dank Hybrid Tourlite-Holzkern superleicht (1.190 g bei 170 cm Länge) und minimiert den Krafteinsatz bei Touren mit schwerem Gepäck.

Völkl Rise Above 88

Specials und Begriffserklärung:

  •  Full Sidewall -> durchgehende Seitenwange
  •  3D Radius Sidecut -> drei unterschiedliche Radien an der Seitenform des Skis
  •  Smart Skinclip -> die intelligente Befestigung der Felle am Ski
  •  Tourlite Hybrid Woodcore -> leichter Holzkern für Stabilität

UVP: € 800,– inkl. Fell; € 630,– ohne Fell

Ein Schuh für echte Downhiller

Dalbello Quantum Free

Das hochwertige Freetouring-Modell mit etwas weicherem Flex – abgestimmt auf fortgeschrittene Fahrer, die die Kombination aus echter Downhill- und geschmeidiger Uphill-Performance suchen. Feinste Quantum-Technologie, Tophandling und einfacher Ein- und Ausstiegskomfort inklusive!

Das verspricht der Quantum Free 110:

  • leichte zweiteilige Schalen-Manschetenkonstrutkion
  • 65° Bewegungsfreiheit
  • anpassbarer Innenschuh
  • verlängerte Manschette für ideale Kraftübertragung

UVP: € 590,–

Für sehr anspruchsvolle Fahrer

Dalbello Quantum Free Asolo Factory 130 Tourenskischuh

Dieses Highend-Freetouring-Modell ist ebenfalls extrem vielseitig und ein Schuh der Spitzenklasse, der das Beste aus den Freeride- und Touring-Welten vereint: exzellente Passform, souveräne Kontrolle und Kraftübertragung im Downhill-Modus sowie geschmeidiges und komfortables Gehen bergauf.

Die Specials des Factory 130:

  • Bonded Shell – Dalbellos innovative Schuhkonstruktion
  • Neuer Hike-&-Ride-Mechanismus mit vereinfachter Handhabung
  • Durchgehende Sohlenplatte aus expandiertem Schaumstoff über die gesamte Schuhlänge – für beste Wärmeisolierung
  • Durchgehende Schnürung des Innenschuhs mit vorgeformten Knöchelbereich 

Verschlusssystem Power Strap mit zwei spezielle Schnallen an Schale und Manschette

UVP: € 690,–

Ultraleicht-Bindung für hochalpine Abenteuer

Marker Alpinist 10

Die ultraleichte und belastbare Pin-Bindung für hochalpine Herausforderungen liefert Z-Werte von 4 bis 10. Sie bietet eine aktive Längenkompensation im Bereich des Skiflex und eine beeindruckende Kraftübertragung in der Abfahrt. Der durch Carbon sehr steife Vorderbacken ist mit Pads gegen Vereisung ausgestattet. Es lässt sich leicht in die Bindung hineinsteigen und die Ferse bietet eine Aufstiegshilfe mit 0°-, 5°- und 9°-Winkeln – inklusive schnelle und bequeme Verstellung zwischen Aufstiegs- und Abfahrtsmodus.

Besonders praktisch:

Die Alpinist hat nach der Montage einen Fersenverstellweg von +/- 7,5 mm zur Anpassung an verschiedene Sohlenlängen!

UVP: € 340,– ohne Bremse